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| Pränatale Diagnostik |
| Der Ultraschall ist nun seit fast 60 Jahren eine etablierte und genaue Untersuchungsmethode für das ungeborenen Kind während der Schwangerschaft. In all diesen Jahren gab es nie einen Hinweis, dass die Ultraschalluntersuchung für Mutter oder Kind schädliche Nebenwirkungen haben könnte.
Im Frühjahr 2000 wurde unser Ultraschallgerät mit den neuesten und sichersten Ausstattungen verbessert und damit verfügen wir über ausgezeichnete Voraussetzungen für alle notwendigen Untersuchungen.
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| Pränataldiagnostik - mögliche Erbkrankheiten des ungeborenen Kindes |
| Schon in ersten Schwangerschaftswochen (SSW) können Hinweise auf eine mögliche Schädigung der Erbanlage im Ultraschall festgestellt werden. Eltern, die eine Abklärung über mögliche Fehlbildungen der Gene wünschen, erfahren bei uns die verschiedenen Möglichkeiten, Risiken und Aussagekräfte vom frühen Ultraschall mit Messung des Nackenödems (11.-14.SSW), über den Triple-Test (Blutabnahme bei der Mutter ab der 16.SSW) bis zur Fruchtwasserpunktion (ab der 16.SSW). Danach können die Eltern mit unserer Hilfe besser entscheiden, welche Untersuchungen für ihre jetzige Schwangerschaft in Frage kommen. | |
| Pränataldiagnostik - Nackenödemmessung |
| Mit dieser zwischen der 11. und 14. SSW durchgeführten Ultraschalluntersuchung wird beim Kind ein Bereich des Nackens vermessen. Dieser Wert ist mit 80%iger Sicherheit ein Hinweiszeichen auf mögliche Fehlbildungen im Erbgut des Kindes. | |
| Pränataldiagnostik - Triple-Test |
| Drei verschiedene Hormonwerte werden aus dem Blut der schwangeren Mutter bestimmt, die in einem Wiener Speziallabor innerhalb 3-4 Tagen ausgewertet werden. Das Ergebnis errechnet das individuelle Risiko eines Kindes für Down-Syndrom in dieser Schwangerschaft. Die Untersuchung hat ebenfalls eine ca. 85%ige Sicherheit und wird nach einem vorangegangenen ausführlichen Beratungsgespräch und Ultraschalluntersuchung in unserer Ambulanz durchgeführt. | |
| Pränataldiagnostik - Fruchtwasserpunktion |
| Ab der 16. SSW kann, nach einem zuvor durchgeführten ausführlichen Beratungsgespräch und einer Ultraschalluntersuchung, eine Fruchtwasserpunktion durchgeführt werden. Dabei wird mit einer dünnen Nadel über die Bauchdecke der Mutter etwas Fruchtwasser aus der Gebärmutter unter Ultraschallkontrolle entnommen. Das Fruchtwasser wird eingeschickt und das Ergebnis mit der genauen Analyse des Erbmaterials des Kindes liegt nach ca. 3 Wochen vor. Diese Untersuchung ergibt ein 100% sicheres Ergebnis über mögliche Fehlbildungen in den Erbanlagen des Kindes. Allerdings gibt es hier - im Unterschied zur Nackenödemmessung und dem Triple-Test - ein sehr geringes Risiko für eine Infektion des Fruchtwassers oder eines vorzeitigen Blasensprunges. | |
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